Bündnis 90/Die Grünen fordern klare Einschränkungen
Explosionslärm wie im Krieg Gewalt, Verletzte, verstörte Kinder, panische Tiere, Feinstaub hängt stundenlang in der Luft.
Die Böllerei zum Jahreswechsel bringt erheblichen Belastungen für Menschen, Tiere und Umwelt mit sich.
Unter anderem entstehen durch Feuerwerk große Mengen an Müll, die Feinstaubbelastung steigt und Menschen und Tiere sind einem verstärkten Stress ausgesetzt. Außerdem kann das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu zahlreichen Verletzungen führen, gerade bei jungen Menschen. Die tragischen Todesfälle in Bielefeld sind noch gegenwärtig.
Die Herforder Grünen wollen das nicht mehr hinnehmen und fordern ein generelles Verbot von Pyrotechnik mit ausschließlicher Knallwirkung.
Für Silvester 2025/2026 gab es in Herford kein generelles, stadtweites Böllerverbot
Es gelten die bundesweiten Regelungen und Verbote in der Nähe sensibler Orte wie Krankenhäusern, Altenheimen, Kirchen und Kinderheimen sowie Fachwerkhäusern.
In diesen Bereichen ist das Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen der sogenannten Kategorie F2 mit ausschließlicher Knallwirkung ganzjährig nicht erlaubt. Darunter fallen unter anderem Silvesterknaller und Böller. Feuerwerksraketen etwa, bei denen es vor allem um die Sichtbarkeit geht, sind von dem Verbot jedoch nicht betroffen.
Abgesehen davon ist privates Feuerwerk grundsätzlich am 31. Dezember und 1. Januar in der Zeit vom 31.12. um 0 Uhr bis zum 1.1. um 24 Uhr erlaubt.