„Flanieren gegen Extremismus“ – Herford setzt Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt
Herford. Am Samstag, 3. Oktober 2026, ab 12:00 Uhr findet auf dem Gänsemarkt in Herford die Demonstration und Kundgebung „Flanieren gegen Extremismus zum 36. Jahrestag der Wiedervereinigung“ statt. Menschen aus der Zivilgesellschaft setzen damit ein Zeichen für Demokratie, Freiheit, Menschenwürde und ein friedliches Miteinander.
Die Organisator*innen sind der Meinung, dass die Demokratie davon lebt, dass Menschen unterschiedlich sein können und trotzdem zusammengehören. Herkunft, Sprache, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung, Geschlecht oder geschlechtliche Identität dürften kein Grund sein, Menschen auszugrenzen oder abzuwerten.
Die Organisator*innen wenden sich gegen Extremismus jeder Art und gegen Ideologien, die Menschen abwerten, ausgrenzen oder ihnen grundlegende Rechte absprechen. Die Aktion richtet sich ausdrücklich nicht gegen Religionen oder Bevölkerungsgruppen, sondern gegen extremistische Ideologien – unabhängig von ihrer politischen, religiösen oder weltanschaulichen Herkunft.
Anlass: angekündigtes „Schwestern-Picknick“
Im Zusammenhang mit dem 3. Oktober ist ein von der Salafistin Hanna Hansen angekündigtes „Schwestern-Picknick“ im Herforder Aawiesenpark öffentlich bekannt geworden. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen bezeichnet Hansen als salafistische Influencerin und führt sie in seinem Verfassungsschutzbericht 2025 als bedeutende Akteurin der salafistischen Szene.
Die Kundgebung versteht sich als friedliches Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Weltanschauung und Identität sind eingeladen, gemeinsam für ein respektvolles Miteinander einzustehen.
Nationalflaggen sind bei der Veranstaltung nicht erwünscht. Im Mittelpunkt stehen die gemeinsame Verantwortung für Demokratie, Menschenwürde und ein friedliches Zusammenleben.