GRÜNE erwarten einen „klimaangepassten Umbau der Herforder Wälder“/“Erheblicher Handlungsbedarf“ in Anbetracht von Schädlingen und Krankheiten

Stadt Herford. Für einen klimaangepassten Umbau der Herforder Wälder hat sich die Rats­fraktion von Bündnis90/Die Grünen ausgesprochen: „In Anbetracht der Klimaveränderungen und des damit verbundenen Auftretens von Schädlingen und Krankheiten gibt es auch bei uns in der Stadt Herford erheblichen Handlungsbedarf.“

Die bisherigen städtischen Notmaßnahmen seien bislang eher kurzfristig auf den Schutz der Bevölkerung denn auf die Entwicklung des Waldes ausgerichtet: „Mittel- bis langfristig brauchen wir  aber einen konzeptionellen Ansatz auf Basis aktueller Erkenntnisse von Wissenschaft und Praxis in Hinblick auf die veränderten klimatischen Bedingungen in unserer Region.“

Ein solches Konzept solle auch die für seine Realisierung erforderlichen Kosten und die dafür mögliche Einwerbung von Fördermitteln darstellen – z.B. im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“. Zudem seien die Möglichkeiten der Kooperation mit anderen Herforder Waldeigentümern zu betrachten.

Mit dieser Thematik wird sich auf Antrag der grünen Ratsfraktion auch der städtische Bau- und Umweltausschuss befassen. „Für die Revitalisierung des städtischen Waldbestandes stehen in den nächsten Jahren jeweils 50.000 € pro Jahr im Haushalt bzw. der mittelfristigen Finanzplanung zur Verfügung“, so die Grünen.

 

Foto (Ulf Kutschewski): Auf dem Stuckenberg in Herford

 

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