Nach dem tödlichen Radunfall: GRÜNE wollen Verkehrssicherheit an den Kreisverkehren am Westring prüfen

Die Ratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen hat eine Überprüfung der Verkehrssicherheit insbesondere für Radfahrer*innen an den Kreisverkehrsanlagen am Westring angeregt.  „In Anbetracht des kürzlichen tödlichen Unfalls einer Radfahrerin im Kreisverkehr Westring/Diebrocker Straße sollte nach Lösungen zum Schutz dieser Verkehrsteilnehmer*innen gesucht werden“ , so Ratsmitglied Claudio Vendramin.

Da auch die Kreisverkehre Westring/Engerstraße und Westring/Im kleinen Felde mit ihrem Wechsel zwischen Hochbordradweg und Straßenüberquerung ähnlich ausgestaltet seien, sollten alle drei Kreisverkehrsplätze betrachtet werden. In diese Prüfung sei auch der Landesbetrieb Straßen NRW einzubeziehen, da sowohl die Diebrocker als auch die Engerstraße Landstraßen darstellten.

Vendramin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die rote Einfärbung der Radverkehrsfurten teils stark abgenutzt, teils mit Asphalt überdeckt sei.  Dies führe zu einer reduzierten Sichtbarkeit des Radverkehrs auf diesen stark befahrenen Straßen. Vor diesem Hintergrund kündigten die Grünen an, diese Thematik auf die Tagesordnung der nächsten Verkehrsausschuss-Sitzung Mitte Dezember zu setzen.

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