20 Interessierte lauschten auf Einladung des Grünen Stadtverbands am vergangenen Sonntag den Ausführungen von Klaus Nottmeyer zum Thema Gewässerdurchlässigkeit.
Der Biologe Nottmeyer berichtete Wissenswertes über wandernde Tierarten, z.B. warum sich manche Fischarten zum Laichen stromaufwärts kämpfen und dass Biber und Fischotter inzwischen gelegentlich auch im Kreis Herford wieder auftauchen.
Er schilderte sehr anschaulich, wie massiv besonders in den letzten 200 Jahren die Menschen mit ihrem Bestreben, Flüsse zu „zähmen“ und sich nutzbar zu machen, die natürlichen Fluss- und Auenlandschaften verändert haben. Am Beispiel von Werre, Aa und Else wurde lebhaft diskutiert, ob und wie Kompromisse zwischen den Bedürfnissen der menschlichen und tierischen Anwohner gefunden werden können.
Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am 19. April mit Gärtnermeister Gerd Teuteberg-Pehle statt. Treffpunkt 11 Uhr am Pöppelmann Haus.